
Der Jakobsweg ist ein einzigartiges Abenteuer, das jedes Jahr Tausende junger Menschen aus aller Welt anzieht. Für viele Studierende stellt er die Gelegenheit dar, dem akademischen Alltag zu entfliehen, Menschen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen und sich körperlich sowie geistig zu prüfen. Außerdem muss man kein Millionär sein, um zu pilgern! Mit guter Planung kann man dieses Erlebnis auch mit einem begrenzten Budget genießen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Im Jahr 2025 erreichten mehr als 530.000 Pilger Santiago (historischer Rekord), und die größte Altersgruppe lag zwischen 18 und 45 Jahren. Dies zeigt, dass ein bedeutender Teil der Pilger jung ist (viele Studierende), die, genau wie du, dieses Erlebnis genießen möchten, ohne übermäßig Geld auszugeben.
Bei der Planung deiner Reise ist der erste Schritt, ein Budget für den Jakobsweg entsprechend deinen Möglichkeiten zu berechnen. Traditionell denkt man dabei an den Rucksackpilger, der in öffentlichen Herbergen übernachtet und günstige Menüs isst. Doch jenseits dieses klassischen Bildes eines studierenden Pilgers mit wenig Geld gibt es eine komfortablere und besser organisierte Alternative. Es handelt sich hierbei nicht um Luxus für Ältere, sondern um eine zugängliche Option auch für junge Leute: ein organisierter Jakobsweg, bei dem alle logistischen Dienstleistungen abgedeckt sind.
Sehen wir uns an, wie Studierende von dieser Art des Pilgerns profitieren können und welche Strategien helfen, die Ausgaben im Griff zu behalten.
Índice de contenidos
- 1 Eigenständig vs. organisierter Jakobsweg (was lohnt sich für Studierende?)
- 2 Serviceleistungen für Pilger, die deinen Weg erleichtern (und Überraschungen vermeiden!)
- 3 Ideale Jakobsweg-Routen für Studierende (kurz, erschwinglich und unvergesslich)
- 4 Wie viel Geld benötigst du? Aufschlüsselung des Budgets 2026
- 5 Abschließende Spartipps (und maximaler Genuss!)
Eigenständig vs. organisierter Jakobsweg (was lohnt sich für Studierende?)

Die erste Entscheidung ist , wie du die Pilgerreise durchführen möchtest: alles selbst organisieren oder eine geführte Route buchen. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile, aber für Studierende mit begrenztem Budget lohnt es sich, abzuwägen, welche Variante das beste Gleichgewicht zwischen Kosten, Komfort und persönlicher Erfahrung bietet:
- Eigenständig (klassischer Rucksackpilger): bedeutet, dass du alles selbst erledigst: jeden Tag eine Unterkunft suchen (oft einfache Herbergen), planen, wo du essen willst, und den Rucksack die gesamte Strecke tragen. Zwar kann dies auf den ersten Blick günstiger sein, jedoch gilt:
- Es erfordert viel Einsatz und bringt gewisse Unsicherheiten mit sich. In der Hochsaison könntest du ohne verfügbare Betten im vorgesehenen Ort dastehen und gezwungen sein, längere Etappen zu laufen oder kurzfristig teurere Unterkünfte zu bezahlen.
- Außerdem trägst du dein gesamtes Gepäck selbst, was körperlich sehr anstrengend sein kann. Für einen jungen Menschen mit viel Zeit und Abenteuerlust kann diese Option funktionieren, aber sie erfordert die Bereitschaft, auf Komfort zu verzichten und ständig mit Unvorhergesehenem umzugehen.
- Organisierter Jakobsweg: bei dieser Variante delegierst du die gesamte Logistik an eine erfahrene Agentur. Das Ergebnis? Kein Stress mit Reservierungen oder Gepäck, und die Sicherheit, jeden Tag in einer komfortablen Unterkunft zu enden. Eine organisierte Reise bedeutet nicht, dass man den Geist des Jakobswegs verliert; du gehst weiterhin die Etappen in deinem eigenen Tempo, triffst andere Pilger auf dem Weg, etc. Der Unterschied ist, dass du deine Erholung und dein Wohlbefinden am Ende jedes Tages sicherstellst – sehr wertvoll, wenn du nur begrenzte Mittel hast und jeden Moment genießen möchtest.
Viele junge Menschen verwerfen diese Option, weil sie denken, sie sei teuer, doch das muss nicht sein. Tatsächlich bedeutet sie „Frieden kaufen“ und deine Zeit optimal nutzen: du kannst dich auf Landschaft, Menschen und das Erlebnis konzentrieren, während die Logistik bereits geregelt ist. Für einen Studierenden, der vielleicht nur ein paar freie Tage und etwas Erspartes hat, kann diese organisierte Alternative die klügste Wahl sein.
Serviceleistungen für Pilger, die deinen Weg erleichtern (und Überraschungen vermeiden!)

Ein Vorteil eines organisierten Jakobswegs über eine Agentur ist die Vielzahl an inkludierten Services. Im Folgenden listen wir typische Leistungen spezialisierter Anbieter (wie Mundiplus) auf und zeigen, wie sie dir helfen, Geld und Ärger auf deiner Reise zu sparen:
- Vorab gebuchte Privatunterkünfte: kein Kampf um Betten in Herbergen. Du schläfst in ausgewählten Hotels, Hostels, Pensionen oder Landhäusern, in privaten Zimmern mit Bad. Das garantiert erholsamen Schlaf und vermeidet unvorhergesehene Kosten, falls Herbergen voll sind. Außerdem kennst du so die Unterkunftskosten im Voraus und wirst nicht überrascht.
- Gepäcktransport: morgens gibst du deinen Rucksack oder Koffer an der Rezeption ab, und ein Transportfahrzeug bringt ihn zur nächsten Unterkunft. Du trägst nur einen kleinen Tagesrucksack mit Wasser, Kleidung und wichtigen Dingen. So gehst du leicht und reduzierst das Verletzungsrisiko. Würdest du den Gepäcktransport selbst buchen, kostet das etwa 5–8 € pro Tag; im organisierten Paket ist er bereits inklusive.
- Halbpension (Frühstück und teilweise Abendessen): die meisten Pakete beinhalten täglich Frühstück. Optional kann Halbpension gebucht werden, sodass auch das Abendessen abgedeckt ist. Für Studierende lohnt sich das, da Pilgermenüs in Restaurants zwischen 12 und 18 € pro Person kosten. Ist das Abendessen im Paket enthalten, sparst du wahrscheinlich Geld oder hast ähnliche Kosten, ohne ein Restaurant suchen zu müssen.
- Pilgerausweis, Karten und Informationen: im Paket enthalten sind der Pilgerausweis und ein Dossier mit Karten und nützlichen Tipps für jede Etappe. Du musst keine zusätzlichen Reiseführer kaufen (Ersparnis) oder Zeit damit verlieren, Sehenswürdigkeiten oder Stempelstellen zu suchen – die Agentur liefert alles fertig vorbereitet. Ideal für Erstpilger, die ihre kulturelle Erfahrung maximieren möchten.
- 24h Telefonservice und Reiseversicherung: Was, wenn unterwegs ein Problem auftritt? Bei einem organisierten Paket gibt es immer eine Telefonnummer für Fragen oder Notfälle. Außerdem ist eine Grundversicherung für medizinische Notfälle enthalten.
- Begleitfahrzeug auf der Route: bei Mundiplus gibt es ein sogenanntes „Schnürsenkelfahrzeug“, falls du eine Etappe nicht schaffen solltest und zur Unterkunft transportiert werden musst. Es ist beruhigend zu wissen, dass diese Möglichkeit ohne zusätzliche Kosten besteht. Alternativen auf eigene Faust (z. B. Taxi) könnten teuer werden.
Ideale Jakobsweg-Routen für Studierende (kurz, erschwinglich und unvergesslich)
An dieser Stelle fragst du dich vielleicht, welche Route oder Strecke des Jakobswegs am besten passt, unter Berücksichtigung von Zeit und Budget. Das Gute: Es gibt viele Optionen, von den letzten 100 km (Minimum für die Compostela) bis zu längeren Abschnitten, wenn du mehr Zeit hast.
Hier schlagen wir einige beliebte Routen vor, die gut zu einem studentischen Zeitplan und einem vernünftigen Budget passen. Alle diese Routen können organisiert mit Mundiplus oder anderen Agenturen durchgeführt werden, wodurch du die genannten Services erhältst, ohne die Kosten explodieren zu lassen.
Empfohlene Routen:
- Französischer Weg – Abschnitt Sarria bis Santiago: die beliebteste Einstiegsoption. Rund 115 km in 5 Etappen (6 Tage / 5 Nächte). Ideal, wenn du eine Woche Zeit hast. Da viele junge Pilger unterwegs sind, wirst du viele Freunde treffen.
- Budget: ein organisiertes Paket für diese Route kostet etwa 595 € pro Person (in Doppelzimmern), inklusive Unterkünften und Services. Dazu kommen deine Mahlzeiten und Anreise nach Sarria.
- Französischer Weg – Abschnitt Logroño bis Burgos: wenn du die Erfahrung auf der legendären französischen Route erleben willst, aber Santiago schon kennst oder eine andere Strecke suchst, ist ein Start in Logroño ideal. Die Etappen des Französischen Weges ab Logroño umfassen etwa 125 km in 6–7 Tagen, durch La Rioja (Weinregion!) bis Burgos mit seiner berühmten gotischen Kathedrale. Eine ausgewogene Strecke für eine Woche.
- Budget: ähnlich wie oben, rund 595 € pro Person im Paket, aufgrund der ähnlichen Distanz.
- Französischer Weg – Abschnitt Burgos bis León: für diejenigen, die 10–12 Tage Zeit haben, bietet die Route des Französischen Weges ab Burgos etwa 180 km durch die kastilische Hochebene bis zu den Bergen von León.
- Budget: ein organisiertes 10–11-Nächte-Paket ab Burgos kostet ungefähr 895 € pro Person. Obwohl länger, ist der Tagespreis ähnlich oder sogar etwas günstiger als bei kürzeren Abschnitten. Du erlebst die Ruhe der geraden Wege durch Weizenfelder, fast meditative Momente, bevor du historische Städte erreichst.
- Camino del Norte – Abschnitt Gijón bis Santiago: Hast du Lust auf Meer und Berge? Dann möchtest du vielleicht den Camino del Norte ab Gijón gehen. Diese Alternative verläuft entlang der kantabrischen Küste mit beeindruckenden Landschaften des Kantabrischen Meeres und führt dann ins grüne Galicien. Von Gijón bis Santiago sind es insgesamt etwa 370 km, aber viele junge Pilger nehmen nur einen Teilabschnitt (zum Beispiel bis Ribadeo) in etwa 8–10 Tagen.
- Ein typisches Paket von Gijón bis Ribadeo (ca. 140 km in 7 Etappen) kostet ungefähr 850–950 € pro Person, da es mehr Nächte beinhaltet und die Route etwas weniger frequentiert ist (die Unterkünfte können ländlich sein). Die Erfahrung im Norden ist aufgrund der Höhenunterschiede anspruchsvoller, bietet aber Strände, Klippen und Fischerorte, die sich lohnen.
- Camino Portugués – Abschnitt Tui bis Santiago: eine weitere in den letzten Jahren sehr beliebte Alternative. Von Tui (Grenze zu Portugal) bis Santiago sind es etwa 118 km, die in 5 Etappen bewältigt werden (ähnlich wie Sarria). Portugal und Galicien schenken dir Wälder, Flüsse und eine köstliche Gastronomie. Viele junge Leute wählen diese Strecke, da sie etwas weniger überlaufen ist als Sarria.
- Budget: ca. 620 € pro Person für das 6 Tage/5 Nächte Paket. Ein ziemlich günstiger Preis, wenn man bedenkt, dass man zwei Länder durchquert und das südlichste Galicien kennenlernt.
Hinweis: Es gibt noch weitere Routen (Camino Primitivo, Vía de la Plata, Inglés, etc.), aber die oben genannten sind am besten geeignet, wenn es dein erstes Mal ist und du ein Gleichgewicht zwischen Dauer, Kosten und Annehmlichkeiten suchst. Du kannst den Camino immer in Etappen über verschiedene Jahre aufteilen, je nach Verfügbarkeit (viele Studierende gehen jeden Sommer einen Abschnitt, bis sie ihn abgeschlossen haben!).
Wie du siehst, beeinflussen Dauer und gewählte Route den Gesamtpreis. Ein Student hat in der Regel zwischen ein und zwei Wochen Urlaub für diese Reise (zum Beispiel im Sommer oder zu Ostern), daher ist ein kurzer bis mittellanger Abschnitt üblich.
Die angegebenen Preise sind pro Person bei Doppelbelegung, also mit mindestens einem Freund, um das Zimmer zu teilen. Wenn du alleine reist, berechnen die Agenturen in der Regel Einzelzimmerzuschlag (kann ca. +20 % des Preises betragen). Die gute Nachricht: Wenn du einen Uni-Freund überzeugst, gemeinsam zu reisen, profitiert ihr beide vom günstigeren Preis pro Person. Ein weiterer Grund, nicht alleine zu pilgern.
Wie viel Geld benötigst du? Aufschlüsselung des Budgets 2026

Kommen wir nun zu den konkreten Kosten, damit du rechnen kannst und siehst, dass ein organisierter Camino tatsächlich in dein Studentenbudget passt. Betrachten wir die wichtigsten Ausgaben:
- Organisiertes Routenpaket: der größte Posten, wie zuvor erläutert. Je nach Abschnitt, rechne mit ca. 600–900 € pro Person für eine Woche oder etwas längere Reise. Zum Beispiel ~595 € für einwöchige Routen und ~800–900 € für 10 Tage. Dies beinhaltet alle Unterkünfte und Leistungen (Frühstück, Gepäcktransport etc.).
Wenn du früh buchst, bieten manche Agenturen Frühbucherrabatte an (Mundiplus bietet ca. 25 € Rabatt für frühzeitige Buchungen, was für Studierende sehr praktisch ist).
Saison: beachte, dass im Sommer (Hauptsaison) die Preise aufgrund der Nachfrage etwas steigen können. Wenn du im Juni oder September (Zwischensaison) reisen kannst, sparst du möglicherweise etwas beim Paket und es gibt weniger Menschenmengen.
- Tägliche Verpflegung: auch wenn das Frühstück meist inklusive ist, solltest du Mittag- und Abendessen einplanen. Hier hast du Kontrolle je nach Vorliebe:
- Das Pilger-Menü (in den meisten Bars und Herbergen entlang des Camino erhältlich) kostet ca. 12–18 € und beinhaltet Vorspeise, Hauptgericht, Dessert, Brot und Getränk. Es ist reichhaltig und preiswert, ideal um Energie zu tanken, ohne viel auszugeben.
- Wenn du dir einen Tag etwas gönnen und à la carte bestellen möchtest, rechne mit 25–40 € pro Person in typischen Restaurants (in größeren Städten wie Logroño, Burgos oder León ist À-la-carte-Essen teurer als in kleinen Dörfern).
- Snacks und Getränke: während der Etappe ist es praktisch, etwas Obst, Nüsse oder ein Sandwich für unterwegs mitzunehmen. Plane ca. 5–8 € pro Tag für Kaffee, Erfrischungsgetränke, Wasser, Bananen etc., die du unterwegs kaufst.
- Insgesamt können die täglichen Verpflegungskosten zwischen 30–50 € pro Person liegen, je nachdem, ob du immer das günstige Menü nimmst oder gelegentlich mehr ausgibst. Studierende tendieren meist zum Tagesmenü (lecker und günstig), daher ist es realistisch, im unteren Bereich zu bleiben.
- Transport zum Startpunkt und Rückreise: dieser Posten variiert je nach Wohnort. In Spanien kann der Transport zum Startpunkt Bus oder Zug bedeuten (z. B. gibt es keinen direkten Zug nach Sarria, aber nach Lugo mit Busanschluss etc.) oder eventuell einen Flug, wenn du weit im Norden wohnst.
Generell, für Studierende innerhalb Spaniens liegen die Hin- und Rückfahrkosten zwischen 80–200 €, je nach Transport. Beispiele: Zugticket Madrid–Sarria Hin- und Rückfahrt ca. 120 €; Bus von Madrid nach Logroño ca. 30 €; Flug Barcelona–Santiago ca. 60–100 € Hin- und Rückflug bei frühzeitiger Buchung.
Mundiplus kann dich beraten, wie du zum Startpunkt kommst, und bietet sogar private Transfers von Flughäfen oder nahegelegenen Städten an (optional, kostenpflichtig). Du entscheidest, ob du dies benötigst oder den öffentlichen Verkehr nutzt.
Für internationale Reisende sind die Kosten natürlich höher (Flug aus dem Heimatland nach Spanien), aber viele europäische Studierende nutzen Austauschprogramme oder Ferien für die Reise.
- Persönliche Ausrüstung: wenn du bereits Material hast, fallen hier kaum zusätzliche Kosten an (nur das Mitnehmen deiner Ausrüstung). Wenn du jedoch noch nie eine lange Wanderung gemacht hast, solltest du vielleicht in gute Trekkingstiefel oder -schuhe (100–180 €) und einen passenden Rucksack (40–80 €) investieren, dazu Funktionskleidung, Teleskopstöcke usw.
Es ist nicht nötig, alles von Marken zu kaufen; es gibt erschwingliche Optionen, und du kannst sicherlich einige Dinge von Familie oder Freunden ausleihen (Regenjacke, Stöcke, Rucksack), um zu sparen. Wichtig ist, nicht am Schuhwerk zu sparen. Blasen an den Füßen könnten deine Erfahrung ruinieren, daher besser ein wenig in gute Stiefel investieren, als später Kosten für Pflaster oder gar Aufgabe der Etappe zu haben. Dein Equipment wird auch für zukünftige Reisen nützlich sein.
Wenn du diese Kosten nicht ins „Camino-Budget“ einrechnen möchtest, weil du die Ausrüstung schon hast oder wiederverwendest, perfekt. Wenn alles neu gekauft werden muss, rechne mit ca. 200–300 € insgesamt (Kleidung + Schuhe + Zubehör). Viele Studierende haben bereits Sportkleidung und investieren nur in 1–2 Schlüsselstücke.
- Persönliche Ausgaben und Extras: hierzu zählen Souvenirs, Eintrittsgelder, kleine Extras wie lokale Weine probieren etc. Es ist nicht obligatorisch, dies auszugeben, aber ein kleiner Puffer ist sinnvoll. Zum Beispiel kostet der Besuch der Kathedrale von Burgos ca. 7 € (Student) und vielleicht möchtest du sie sehen, wenn deine Route dort vorbeiführt. Ein Souvenir-Magnet oder eine echte Jakobsmuschel ca. 5–10 €. Keine großen Summen, aber berücksichtige es, um keine Überraschungen zu erleben.
Insgesamt, wie viel Geld insgesamt? Für einen organisierten einwöchigen Camino sollte ein Studierender mit etwa 1.000–1.300 € insgesamt rechnen.
Abschließende Spartipps (und maximaler Genuss!)
Du bist fast bereit, den Camino zu starten. Diese letzten Tipps helfen dir, dein Budget zu strecken ohne Qualität zu verlieren:
- Frühzeitig buchen: sobald du ungefähr weißt, wann du reisen möchtest (z. B. „erste Julihälfte“), beginne mit der Suche und Buchung. Viele Agenturen bieten Frühbucherrabatte für Buchungen mehrere Monate im Voraus. Außerdem hast du mehr Auswahl an guten und günstigen Unterkünften, bevor sie ausgebucht sind.
- Wähle die richtige Saison: wenn möglich, mach den Camino in der Nebensaison oder Zwischensaison. Mai–Juni oder September, sogar Ostern, haben in der Regel weniger Pilger als Mitte August. Auch Unterkunfts- und Flugpreise sind außerhalb von Juli–August meist günstiger. Im strengen Winter meiden, da manche Einrichtungen geschlossen sind und das Wetter sehr hart sein kann.
- Reisekosten teilen in der Gruppe: wenn du mit einem Freund oder Partner reist und ein Doppelzimmer teilst, sparst du erheblich bei der Unterkunft (gegenüber zwei Einzelzimmern). Auch Taxis, gemeinsame Reiseapotheke etc. lassen sich teilen.
- Halbpension vs. improvisierte Abendessen: überlege, die Halbpension zum Paket hinzuzufügen. Wenn der Preisunterschied nicht groß ist, lohnt es sich, da selbst Abendessen jede Nacht ähnlich teuer (oder teurer, wenn kein Menü gefunden) wären. Mit bezahlter Halbpension hast du jeden Tag ein garantiertes Abendessen und besser Kontrolle über die Verpflegungskosten.
- Ausrüstung wiederverwenden oder ausleihen: Kaufe nichts „für den Notfall“. Erstelle eine feste Liste des Notwendigen und prüfe, was du bereits hast. Sportkleidung, Sweatshirts usw. sind oft brauchbar. Wenn du spezielles Equipment benötigst (gute Regenjacke, leichter Schlafsack etc.), frage Freunde oder Familie, bevor du kaufst. Viele leihen gerne wenig genutztes Bergmaterial. Kosten sparen und kollaborativ handeln.
- Jugendrabatte nutzen: Informiere dich über mögliche Zuschüsse oder Rabatte. Zum Beispiel startete Galicien 2023 das Programm Bono Xove, das 200 € für junge Leute mit Carné Xove vergab, die den Camino gingen (unter bestimmten Bedingungen für Unterkunftsausgaben). Vielleicht gibt es ähnliche Initiativen noch. Museen und Sehenswürdigkeiten haben oft ermäßigten Eintritt für Studierende (Uni- oder International Student Card mitbringen).
- Führe ein tägliches Budget: Ein einfacher Trick ist, in einem Notizbuch oder auf dem Handy festzuhalten, wie viel du jeden Tag auf dem Camino ausgibst. Wenn du die Zahlen siehst, kannst du Anpassungen vornehmen, falls du an einem Tag zu viel für Essen oder Extras ausgegeben hast. Setze dir ein tägliches Limit (z. B. „nicht mehr als 40 € pro Tag für Essen und Extras“) und versuche, dich daran zu halten. So kommst du ans Ende, ohne zu viel ausgegeben zu haben.
Behalte zuletzt die Einstellung bei, dass der Camino eine Investition in dich selbst ist. Jeder Euro, den du in dieses Erlebnis investierst, kehrt in Form von Erinnerungen, Erfahrungen und Freundschaften vielfach zurück.
Selbst mit einem knapp bemessenen Budget lohnt es sich, die Bequemlichkeit und Sicherheit einer organisierten Reise zu wählen: Du kannst dich darauf konzentrieren, die Landschaft zu genießen, Gespräche mit anderen Pilgern zu führen und jeden magischen Moment der Route auszukosten, anstatt dich um Logistik oder unvorhergesehene Probleme zu sorgen. Experten bestätigen, dass der Preisunterschied im Vergleich zur selbstorganisierten Variante direkt in Ruhe und Wohlbefinden während der Reise übersetzt wird.
Guten Camino, Student! Im Jahr 2026 erwartet dich der Jakobsweg mit offenen Armen. Mit sorgfältiger Planung, einem Auge auf die Ausgaben und der Unterstützung von Pilgerdiensten, kannst du dieses unvergessliche Abenteuer erleben, ohne dass dein Bankkonto leidet. Bereite dich auf eine Erfahrung vor, die dein Universitäts- und Privatleben prägen wird und zeigt, dass es durchaus möglich ist, mit Studentenbudget zu pilgern. Ultreia et suseia!





